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Die Behinderten-Gemeinschaft Bonn e.V. ist ein Verein mit einer jahrzehntelangen Tradition, der sich für Menschen mit Behinderung oder chronischen Erkrankungen einsetzt. 2005 wird der Verein durch den Rat der Bundesstadt Bonn per Beschluss zur Behindertenbeauftragten in Bonn ernannt. Als Dachverband der Selbsthilfe und der gemeinnützigen Organisationen setzt sich die Behinderten-Gemeinschaft auf der Grundlage des Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderung (UN BRK) für die Inklusion in Bonn ein.

Konkret bedeutet dies,

  • über regelmäßige Sprechzeiten für die Beratung und Unterstützung bei Anliegen von behinderten und chronisch erkrankten Menschen zur Verfügung zu stehen.
  • Anliegen an zuständige Fachämter, Verbände, Einrichtungen und Selbsthilfegruppen zu vermitteln
  • politische Veranstaltungen zur Förderung des Verständnisses von Menschen mit einer Behinderung durchzuführen
  • öffentliche Aktivitäten und Projekte in Kooperation mit Verbänden und der Selbsthilfe zu veranstalten
  • Beratung und Unterstützung von Fachämtern der Verwaltung bei Planungen im Bau- und Verkehrsbereich zu leisten. Zum Beispiel durch Ortsbegehungen, Verfassen von schriftlichen Stellungnahmen, Besuch von Gremien und Schulungsangeboten
  • Unterstützung von gehörlosen Menschen über eine Gebärdensprechstunde
  • Maßgebliche Beteiligung an der Fortschreibung und Prüfung des Behindertenpolitischen Teilhabeplans der Bundesstadt Bonn zur Förderung und Umsetzung inklusiver Maßnahmen in Bonn unter dem Motto „Bonn inklusiv“

Sie können telefonisch oder schriftlich Kontakt zu uns aufnehmen und wir helfen Ihnen gerne mit Ihren Anliegen weiter.

Gleichstellungswoche „Gemeinsam in Bewegung“ der Behinderten-Gemeinschaft Bonn vom 27. April bis zum 8. Mai

Unsere Gleichstellungswoche „Gemeinsam in Bewegung“ mit vielen Vorträgen und Mitmachangeboten neigt sich dem Ende zu. Wir danken an dieser Stelle allen herzlich, die an unserem Programm mitgewirkt und teilgenommen haben. In Kürze werden wir eine Zusammenfassung auf dieser Seite zeigen, was wir alles bewegt haben.

Zum krönenden Abschluss unseres Programms zeigen wir das Ergebnis zweier Filme, die in dieser Woche entstanden sind:

Die Kunstwerkstatt Haus Hohenhonnef hat uns einen sehr persönlichen Einblick gewährt,
wie sie die Corona Zeit erlebt haben. Gleichzeitig beeindrucken uns die Künstler und Künstlerinnen damit, welche Bilder sie in dieser Zeit geschaffen haben. Wir danken allen Beteiligten dieses Films für die bunten Grüße. Schön, dass Sie unsere Woche bereichert haben!

In Bonn gibt es den Verein Behinderten-Gemeinschaft Bonn seit vielen Jahren.
Der Verein setzt sich für die Rechte von Menschen mit Behinderung ein.
Und der Verein setzt sich für die Rechte von chronisch kranken Menschen ein.
Chronisch heißt, dass eine Krankheit nicht mehr aufhört oder immer wieder kommt.
In Bonn ist im Jahr 2005 etwas Besonderes passiert.
Die Politik hat den Verein zur Behinderten-Beauftragten gemacht.
Das heißt der Rat der Stadt Bonn hat das so entscheiden.
Die Behinderten-Gemeinschaft Bonn ist ein Verein mit vielen Mitgliedern.
Die Mitglieder kommen aus anderen Vereinen für Menschen mit Behinderung.
Oder aus Selbsthilfe-Gruppen von chronisch kranken Menschen.
Alle sind gemeinsam für die Rechte der behinderten Menschen
und der chronisch kranken Menschen in Bonn zuständig.
Sie kümmern sich um die Inklusion.
Das heißt sie setzten sich dafür ein
dass alle Menschen in Bonn überall dazu gehören.
So wie es auch im UN-Vertrag steht.
Das ist ein wichtiges Papier aus der Politik
an das sich alle halten müssen.
Auch die Behinderten-Gemeinschaft Bonn.
In dem Papier geht es um die Rechte der Menschen mit Behinderung.
Was macht der Verein Behinderten-Gemeinschaft Bonn?
Der Verein bietet Sprech-Stunden an.
Der Verein unterstützt dabei Hilfe im richtigen Amt zu finden
Der Verein bietet Veranstaltungen an.
und er macht Projekte.
Der Verein macht Beratung für Bau-Projekte oder den Verkehr in Bonn
damit Menschen mit Behinderung nicht durch Hindernisse behindert werden.
Es gibt eine eigene Sprechstunde für Menschen die nicht hören können.
Da wird mit Gebärden gesprochen.
Der Verein arbeitet an dem Inklusions-Papier der Stadt Bonn mit.
Das Papier heißt Behinderten-Politischer Teilhabe-Plan.
In dem Papier steht was in Bonn alles getan wird
damit Menschen mit Behinderung überall dabei sein können.
Wenn Sie Unterstützung brauchen können Sie uns gerne anrufen.
Oder Sie schreiben uns eine E-Mail.

Gleichstellungs-Woche „Gemeinsam in Bewegung“

Die Gleichstellungs-Woche geht nun zu ende.
Wir danken allen,
die am Programm mit gearbeitet haben.
Bald berichten wir hier auf dieser Seite darüber,
was alles passiert ist.

Wir zeigen jetzt zwei Filme,
die wir in dieser Woche gemacht haben:

Ein Film zeigt die Kunst-Werkstatt vom Haus Hohen-Honnef.
Männer und Frauen zeigen ihre Bilder,
die sie gemalt haben in der Corona-Zeit.
Sie erzählen darüber,
wie sie die Corona-Zeit finden.
Wir danken allen,
die an diesem schönen Film mitgemacht haben.

Das zweite Filmprojekt ist ebenfalls im Laufe dieser Woche entstanden und trägt den Titel „Nachhaltigkeit und Inklusion – Sinnvolles tun und mit allen Sinnen teilhaben.“ Wir haben uns in einem Projekt damit beschäftigt, wie man politische Partizipation von Menschen mit einer Behinderung fördern kann. Dazu haben wir Materialien erstellt und Texte übersetzt, damit komplexe Inhalte über unterschiedliche Sinne verstanden werden können. Das Ziel des Films ist, dass sich zukünftig noch mehr Menschen mit der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesstadt Bonn beschäftigen können und möglichst viele Macher inspiriert werden, politische Teilhabe anders zu gestalten.

Der zweite Film geht um Politik-Papiere.
Was man machen kann,
damit Menschen mit Behinderung schwere Texte besser verstehen.
Wir haben in dem Film verschiedene Dinge gezeigt,
wie man politische Papiere besser verstehen kann.
Zum Beispiel kann man Texte in einfache Sprache übersetzen.
Oder man macht einen Film in Gebärden-Sprache.
Oder man bastelt Sachen zum Anfassen.

Der Film heißt Nachhaltigkeit und Inklusion.
Das Wort Nachhaltigkeit bedeutet,
man ist gut zur Umwelt
und zu den Menschen die dort leben.
Und das Gute soll möglichst lange anhalten.
Das Wort Inklusion bedeutet
alle gehören dazu.

Wir weisen an dieser Stelle gerne darauf hin, dass zwei Programmpunkte fortgesetzt werden:

Einmal gibt es den Aufruf des Theaters Fulminat der Gemeindepsychiatrie Bonn-Rhein-Sieg,
sich mit persönlichen Geschichten an einem Filmprojekt gegen Stigmatisierung zu beteiligen.

Unser Programm geht noch weiter.
Hier gibt es noch zwei Mitmach-Sachen:

Menschen mit einer psychischen Behinderung
können bei einem neuen Filmprojekt mitmachen.
Sie können erzählen,
was sie für schlechte Erlebnisse hatten.
Wer mehr darüber wissen möchte,
kann den Film ansehen:

Zum anderen können Sie mit uns in Bewegung bleiben mit dem Programm unseres Kooperationspartners den Special Olympics NRW: „SONRW geht raus! – Unser Ziel für den Monat Mai: 5.000 Stunden Sport“. Nennen Sie uns Ihre Stunden, die sie draußen in Bewegung waren und helfen sie uns, die 5000 Stunden Bewegung zu erreichen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier:

https://specialolympics.de/nrw/aktuelles/news/2021/04/sonrw-geht-raus-unser-ziel-fuer-den-monat-mai-5000-stunden-sport/

Die Special Olympics machen ein Projekt bis Ende Mai.
Da können alle mitmachen.
Wir können uns unsere Zeit merken,
wenn wir raus gehen zum Spazieren gehen.
Oder zum Fahrradfahren.
Oder mit dem Rollstuhl oder mit dem Blinden-Hund.
Wir sagen dem Team von den Special Olympics
Wie lange wir uns draußen bewegt haben.
Sie sammeln alle Stunden bis Ende Mai.
Gemeinsam wollen wir 5 Tausend Stunden schaffen.
Hier gibt es mehr Infos:
https://specialolympics.de/nrw/aktuelles/news/2021/04/sonrw-geht-raus-unser-ziel-fuer-den-monat-mai-5000-stunden-sport/

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